Frauenmantel – Alchemilla mollis

Wuchs: Staude, horstbildend, halbkugelig, bis zu 40 cm hoch
Blüte: Ende Mai bis Juli gelbe Blüten-Rispen
Blätter: rundlich und seidig-weich behaart, oft Tröpfchentranspiration auf den Blättern zu beobachten
Frucht: kleine, eiförmige Nüsschen
Standort: sonnig bis schattig
Pflege: nach der Blüte über den Boden abschneiden, damit Pflanze Form behält, winter-, frosthart; anspruchslos
Boden: frisch bis feucht, mäßig nährstoffreich, lehmig, humos, sauer bis alkalisch kalkvertragend bis kalkliebend
Verwendung: Einfassung, als großflächiger od. kleinerer Bodendecker, auf Rabatten, als Schnittpflanze in der Floristik

Der Frauenmantel stammt ursprünglich aus Rumänien, West-Russland, Nord-Iran und kommt auch in Nordamerika vor. Dort ist er auf Wiesen, in Laubmischwäldern, Nadelwäldern und an Ufern zu finden.

Diese anspruchslose, mehrjährige Staude ist im Garten beinahe universell zu verwenden: Als Umrahmung, einer Rabatte, als Bodendecker, zwischen Gehölzen,… Geeignete Partner sind Bergenien, Rittersporn, Waldglockenblumen,… Vermehrt wird der Frauenmantel durch Teilung der Wurzelstöcke oder Aussaat im Frühjahr – oft sät er sich selbst aus. Einen besonders schönen Anblick bietet die Pflanze, wenn sich der Morgentau auf den samtig grünen Blättern als Perlen sammelt.

Frauenmantel