Calla – Zantedeschia

Wuchs: Blätter und Blüten aus Rhizomen oder Knollen
Blüte: Je nach Art von Januar bis August
Standort: Hell und sonnig, bei 5 bis 15 Grad Celsius; sehr kälte-, frostempfindlich
Pflege: Feucht halten, nicht austrocknen lassen, bei Sommer blühenden Arten fällt die Ruhezeit in den Winter – nach der Blüte auf Ruhe vorbereiten, nicht düngen, weniger gießen, später ganz einstellen, alle Blätter eintrocknen und abfallen lassen, danach Knolle freilegen und diese trocken und dunkel bei 10-15°C überwintern. Im Frühjahr (Jan.) in Erde geben, düngen und gießen.
Boden: mag gerne leicht sandigen reichhaltigen Boden
Verwendung: Topf-, Garten- und Kübelpflanzen

Nur wenige Pflanzen sind so ausdrucksstark wie die exotische Calla. Sie fasziniert mit eleganten weißen oder farbigen Blättern, die wie überdimensional große Blütenblätter aussehen. Tatsächlich ist das, was der Betrachter für die Blüte hält, botanisch gesehen ein Hochblatt; die eigentlichen Blüten sind winzig.

Sie bilden einen kolbenförmigen Blütenstand, der jeweils von einem der elegant geschwungenen Hochblätter umgeben ist. Ihre eigenwillige und schlichte Eleganz verleiht der Calla eine kostbare, exklusive Ausstrahlung und hat in der Vergangenheit zahlreiche Künstler inspiriert.

Die Calla stammt ursprünglich aus Südafrika, wo sie wild wächst und mit ihren großen Blättern und den auffallenden Blüten vertrauter Anblick ist. Die weiß blühende Calla wächst dort an Gräben, in Sümpfen und an Flussufern. In ihrer Heimat werden die großen, ledrigen Blätter traditionell als Heilmittel für entzündete Wunden verwendet. Schon 1697 sollen Calla von der Kap-Region aus in die Niederlande gelangt sein.

Das in den vergangenen Jahren stark gestiegene Interesse an dieser dekorativen Pflanze hat dazu geführt, dass das Farbenspektrum durch Züchtung beträchtlich erweitert wurde. Neben Weiß, der „klassischen“ Calla-Farbe, kann aus einer Fülle wunderschöner, intensiver Farben gewählt werden.

CallaEs gibt elfenbeinfarbene, gelbe, orange- und pinkfarbene sowie rote und tiefviolette, ja fast schwarze Sorten Callas eignen sich nur bedingt als Zimmerpflanzen. Sofern die Luft nicht zu trocken und der Raum nicht zu warm ist, gedeihen sie gut.

Sie können die warme Jahreszeit gut draußen verbringen, entweder in den Gartenboden gepflanzt oder in einen Kübel. Je nach Art haben sie entweder Knollen oder fleischige Rhizome, die frostempfindlich sind.

Deshalb müssen die Calla rechtzeitig im Herbst ausgegraben werden. Schon Temperaturen um den Gefrierpunkt würden die Pflanze zum Absterben bringen.